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Garmin Forerunner 245 Music – Die smarte Sportuhr im Test

22. September 2019

Dieser Beitrag enthält Werbung.

Seitdem ich mit dem Laufen angefangen habe, hing mir immer eine Frage im Hinterkopf

Brauche ich etwa auch eine von diesen Smartwatches?

Immerhin sehe ich sie an so gut wie jedem Läufer-Handgelenk. 
Ach, erstmal abwarten, Sport machst du sowieso nur für dich selbst, ohne kompetitiven Gedanken, da tut es vorerst die App am Handy. Zu den Uhrenträgern habe ich zudem auch nie gehört.
Und dann kam Garmin! „Polly, hast du nicht Lust unsere Forerunner 245 Music auf Herz und Nieren zu testen?“
Ähm, ich und Sportuhr? Ich, die immer sagt „Leute hört mal auf immer alles zu tracken, nehmt den Druck aus dem Sport und chillt einfach mal!“
Macht so eine Kooperation überhaupt Sinn?

Nun gut, man soll ja für alles offen sein und, weil ich noch nie im Besitz einer richtigen Smartwatch war, wollte ich mir nun doch ein eigenes Bild machen.

Seit Anfang Juli trage ich die Garmin FR245 Music nun und habe sie in den fast 3 Monaten auf alle Funktionen testen können.

Dieser Beitrag enthält natürlich nur meine eigene Meinung und Erfahrung und ist weder durch den Kooperationspartner, noch den Hersteller beeinflusst.

Der erste Eindruck

Ganze 7 Sekunden entscheiden darüber, ob der erste Eindruck positiv oder negativ ist. Zugegeben, dies gilt eher bei zwischenmenschlichen Begegnungen. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass man dies auch auf Produkte übertragen kann. Mein erster Eindruck von der Uhr war durchaus positiv. In einem schlichten, kleinen, rechteckigen Karton ist die Uhr verpackt. Abgesehen von einem Ladekabel (USB), der Uhr selbst und einem Manual bekommt man hier keinen unnötigen Firlefanz. Mir gefällt das schon mal sehr gut. Wozu auch die ganzen komischen Plastikverpackungen, die eine Uhr in Szene setzen, die am Ende so oder so entsorgt werden. Da ist Garmin ziemlich umweltbewusst unterwegs und sammelt bei mir Pluspunkte.

 

Set-Up

Ich bin ein richtiger Technik-Dulli und deshalb kommen für mich auch immer nur Produkte in Frage, die eine intuitive Bedienung mit sich bringen. Ich habe mir noch nie ein Manual durchgelesen, es sei denn es ging wirklich nicht mehr anders und dann habe ich mich meist darüber geärgert, dass die Bedienung nicht selbsterklärend ist.
Sehr positiv überrascht hat mich das simple und schnelle Set-Up der Uhr. Kurz an das Ladekabel angestöpselt, schaltet sich die Uhr direkt ein und führ mich durch alle nötigen Schritte. Parallel zu diesem Prozess habe ich mir die Garmin Connect App auf mein Handy geladen.
Auch hier muss ich erwähnen, dass mich nichts mehr verärgert, als unnötige Apps, die es einem erst ermöglichen ein Gerät zu nutzen. Das ist bei Garmin nicht der Fall. Du kannst die Uhr auch ohne nutzen. Die App zeigt dir lediglich ein ausführlicheres Tracking aller Programme an. So kannst du dir einen Verlauf über Wochen, Monate oder sogar Jahre anzeigen lassen. 
Bei dem Set-Up halte ich mich kurz. Neben den üblichen Einstellungen (Alter, Größe, Sprache usw.) wurde ich zudem nach 2 Notfallkontaktnummern befragt und war im ersten Moment skeptisch. Mehr zu dieser und wie ich finde, einer der spektakulärsten Funktionen, erfährst du in Teil drei – meine Lieblingsfunktionen. 
Nach weniger als 5 Minuten war ich mit der Einstellung meiner Uhr fertig, die Batterie vollständig geladen (sie war schon vorgeladen) und ich habe sie mir direkt ans Handgelenk gemacht.

Funktionalität und Lieblingsfuntkionen

In dieser Uhr steckt so einiges drin! 
Ich will euch allerdings nicht mit zu viel technischen Daten überrumpeln, immerhin könnt ihr diese auch direkt auf der Seite von Garmin nachlesen. Deshalb gehe ich hier insbesondere auf meine Lieblingsfunktionen und Wow-Momente ein.

Besonders positiv finde ich die lange Akkulaufzeit. In der Regel gehe ich etwa 3 Mal die Woche, circa 30 Minuten lang laufen und muss meine Uhr etwa 1 Mal die Woche laden. Die lange Batterielaufzeit finde ich schon sehr bemerkenswert, da ich auf so etwas ziemlich viel Wert lege. Den ersten Wow-Moment hatte ich allerdings, als ich die Uhr zum Laden angeschlossen habe und es keine 30 Minuten gedauert hat, den Akku von 0% auf 100% zu bekommen. Optimal für Schussel, wie mich, die öfter mal vergessen vor einem Lauf die Uhr zu laden.

Eine weitere Lieblingsfunktion ist der integrierte Speicherplatz, der es mir ermöglicht, meine Lieblingsmusik immer mit dabei zu haben. Das ganze ohne Handy! 
Denn laufen ohne Musik, ist für mich ein absolutes No-Go! So oft habe ich mir gewünscht, mein Handy auch mal zu Hause lassen zu können.
Mit der FR245 Music ist das machbar und das Gefühl von Freiheit beim laufen war noch nie größer. Spotify verknüpfen, Playlist runterladen, Kopfhörer via Bluethooth verdingen und los gehts!

Die Gesundheit liegt uns glaube ich allen am Herzen – richtig? Mir auf alle Fälle und als Gesundheitsfreak komme ich mit der Uhr voll auf meine Kosten.
Neben einer Body Battery und Stress Level Anzeige, bekommen wir Frauen noch einen ausführlichen Menstruationstracker dazu.
Wenn mal alles aus dem Ruder läuft, der Stress hoch ist und die Body Battery auf Sparflamme läuft, nutze ich gern das Relax-Programm. Hier kannst du dir zwischen 1-5Minuten eine Runde Atemübungen gönnen und dich kurz erden. 

Über Stock und über Steine, aber brecht dir nicht….
Ich bin tatsächlich noch nie beim laufen hingefallen. Wie heisst es allerdings so schön? Sag niemals nie! Letztens war es dann so weit, ich lag auf dem Boden… Keine Sorge mir ist nichts passiert, meine Uhr ist trotzdem auf Nummer sicher gegangen und hat angefangen zu piepsen, als ich den Boden geküsst habe. Beim Set-up habe ich euch bereits erzählt, dass man Notfallkontakte eingeben kann und diese sollten dann über meinen Unfall informiert werden. Noch so ein Wow-Moment! Eine Uhr, die nicht nur meinen Lauf trackt, sondern mich auch noch beschützt, wenn mal doch etwas passiert. Gerade für alle Trailrunner da draußen, eine richtig grandiose Funktion, die von mir mehr als nur einen Daumen nach oben bekommen!

Fazit

Dass ich ein absoluter Fan der Garmin Forerunner 245 Music bin, muss ich glaube ich nicht noch einmal erwähnen oder?
Die Uhr hat bisher tatsächlich noch nicht mein Handgelenk verlassen – gut einmal musste ich sie bei einer Hochzeit ablegen, weil sie wirklich nicht zu meinem Abendkleid gepasst hat. Ich nehme hiermit auch offiziell jede Anmerkung zurück, dass man keine Smartwatch braucht! Ich möchte diese Uhr nicht mehr missen. Auch wenn ich sie nicht jeden Tag zum Sport machen nutze, macht sie sich im Alltag auch unfassbar gut und sieht richtig klasse aus!
Preisleistung ist meiner Meinung nach auch top, wenn man bedenkt, was das gute Stück alles kann. Natürlich sind 349,99€ nicht wenig Geld, allerdings trägt man so eine Uhr Jahre lang und da lohnt sich die Investition. Ausserdem ist ja bald auch schon Weihnachten, falls du noch nicht weisst, was du dir wünschen kannst 🙂

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Erfahrungsbericht ein Paar Einblicke geben. Solltest du noch weitere Fragen haben, kannst du entweder die Kommentar Box hier nutzen, oder eine Email an info@pollypommes.de schicken.

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